Geheimcode „textile Spuren“

Kriminaltechniker sprechen hinter vorgehaltener Hand von sogenannten „textilen Spuren“. Dabei geht es um Fasern, Blutreste, DNA – winzige Teilchen, die auf Tatort, Täter oder Opfer schließen lassen. Kleidung, die nach der Tat entsorgt wird, muss irgendwann im Entsorgungsstrom landen. Die Deponie wird damit zur Zeitkapsel – und vielleicht zum Kronzeugen.
Forensiker können Fasern aus einem Müllsack über Wochen konservieren, sie mit Labortechniken herauslösen und dann direkt mit dem Fundort oder potenziellen Verdächtigen abgleichen. Ein einziger roter Faden könnte reichen, um ein Verhör oder eine Festnahme auszulösen.
Bleibt die alles entscheidende Frage …