Ein Blick auf das Geschäftsmodell

Hinter der drastischen Summe steckt ein privater Überwachungsvertrag: Kameras registrieren jedes Kennzeichen, prüfen in Sekundenschnelle, ob an der Zapfsäule wirklich Treibstoff gezogen wird – und lösen andernfalls automatisch die Forderung aus. Der Betreiber argumentiert, nur so lasse sich „wildes Wenden und Parken“ unterbinden.
Kritiker sehen darin ein perfides Geschäftsmodell. Sie verweisen darauf, dass der Stationsbetrieb längst eingestellt sei; lediglich der Schlauchhals der Zufahrt bleibe geöffnet. Wer sich vom relativ günstigen Preisschild anlocken lässt, wird somit zur Kasse gebeten, obwohl gar kein echter Tankverkauf mehr stattfindet.