Ort des Geschehens enthüllt

Erst jetzt wird klar, wo sich das skurrile Szenario abspielt: an einer geschlossenen Selbstbedienungsstation im niederösterreichischen Wöllersdorf-Steinabrückl, rund 40 Kilometer südlich von Wien. Obwohl dort schon seit Monaten kein Tropfen Benzin mehr verkauft wird, laufen die Kameras weiter – und mit ihnen die Rechnungsdrucker der beauftragten Kanzlei.
Die Gemeindeverwaltung prüft inzwischen, ob das Geschäftsmodell gegen örtliche Bestimmungen verstößt. Bis dahin bleibt Autofahrern nur ein Rat: Wer auf der Südautobahn einen Zwischenstopp plant, sollte das vermeintlich einladende Gelände besser weiträumig umfahren – sonst kann ein Blinklicht-Besuch teurer werden als eine komplette Tankfüllung.