Ein Schleier aus Jobversprechen, Stillschweigen und geopolitischen Machtspielen: Kenias Regierung erhebt schwerste Vorwürfe gegen Moskau, junge Afrikaner würden mit falschen Hoffnungen nach Russland gelockt und in den Krieg gegen die Ukraine geschickt.
Lockruf nach Moskau – und das Schweigen der Familien

Es begann mit kurzen, euphorischen Nachrichten: „Mir wurde ein gut bezahlter Sicherheitsjob versprochen, ich fliege morgen.“ Wochen später herrscht Funkstille. In den Hinterhöfen Nairobis berichten Mütter von Söhnen, die plötzlich verschwanden – einzig zurück bleiben kryptische Vertragskopien und das flaue Gefühl, dass aus Arbeitssuchenden Kanonenfutter geworden ist.
Kenias Vize-Außenminister Korir Sing’Oei spricht inzwischen offen von einem „perfiden Menschenhandel“, der junge Männer in entlegene Trainingslager nahe Moskau verschleppt. Je mehr Angehörige sich melden, desto deutlicher zeigt sich: Das Muster ist systematisch. Doch wer orchestriert das Rekrutierungsnetz? Lassen Sie uns genauer hinschauen …