Rekrutierer im Schatten

Zwischen Kurzzeit-Recruiting-Agenturen und obskuren Telegram-Kanälen blüht ein Milieu, das Bewerbern gefälschte Tickets, Vorschusslöhne und Ausreisevisa verkauft. In Hinterzimmern von Mombasa bis Eldoret kassieren Mittelsmänner Provisionen pro Kopf – in Bar oder per M-Pesa – und schicken Hunderte Richtung Moskau.
Ehemalige Soldaten berichten, sie hätten Arbeitsverträge auf Russisch unterzeichnet, ohne Dolmetscher. Schon am Flughafen warteten Offiziere, die Pässe einsammelten und Telefone konfiszierten. Was geschieht hinter den Kasernentoren im Westen Russlands? Die Spur führt an die Front …