Mindestlohnerhöhung auf 14,60 Euro ab 2027 – noch mehr profitieren

Bereits zum 1. Januar 2027 soll der Mindestlohn erneut steigen, diesmal auf 14,60 Euro pro Stunde. Dann könnten sogar bis zu 8,3 Millionen Arbeitnehmer von der Lohnerhöhung profitieren. Auch die Verdienstgrenze für Minijobs wird weiter angehoben, voraussichtlich auf etwa 633 Euro monatlich.
Diese zweite Erhöhung wurde von der Mindestlohnkommission einstimmig beschlossen und orientiert sich an der Entwicklung der Tariflöhne in Deutschland. Die Bundesregierung muss den Vorschlag noch per Verordnung umsetzen, was aber als sicher gilt.
Mit der Erhöhung wird der Mindestlohn im Vergleich zu 2025 insgesamt um fast 14 Prozent steigen. Das ist ein bedeutender Schritt, um die Löhne in Niedriglohnsektoren anzuheben und die soziale Absicherung von Millionen Beschäftigten zu verbessern.
Doch nicht alle sind mit der Höhe zufrieden. Der Sozialverband Deutschland fordert einen noch höheren Mindestlohn, um Armut wirksam zu verhindern und auch im Alter ein gutes Leben zu ermöglichen.
Ein Blick auf die kommenden Jahre zeigt: Der Mindestlohn wird weiter im Fokus gesellschaftlicher Debatten stehen, da die Balance zwischen fairer Bezahlung und wirtschaftlicher Belastung für Arbeitgeber gesucht wird.