Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und Beschäftigtenzahlen

Die Einführung und Erhöhung des Mindestlohns hat den Niedriglohnsektor deutlich verkleinert. Seit 2015 sind rund 1,5 Millionen Beschäftigungsverhältnisse mit sehr niedrigen Löhnen weggefallen.
Die geplanten Erhöhungen in 2026 und 2027 werden voraussichtlich weitere 6 bis 8 Millionen Beschäftigte betreffen, die von höheren Löhnen profitieren. Das stärkt die Kaufkraft und kann die Wirtschaft ankurbeln.
Allerdings müssen Unternehmen auch mit höheren Lohnkosten rechnen, was zu Anpassungen bei Arbeitszeiten und Personalplanung führen könnte. Die sozialen Vorteile der Lohnerhöhung stehen daher im Spannungsfeld mit wirtschaftlichen Herausforderungen.
Die nächste Station unserer Betrachtung widmet sich den praktischen Folgen für Arbeitgeber und den administrativen Aufwand.