Als Greta Thunberg am Morgen des 2. Oktober zusammen mit der „Global Sumud Flotte“ in Richtung Gaza auslief, wollte sie nichts weiter als medizinische Güter und Trinkwasser in den belagerten Küstenstreifen bringen. Wenige Stunden später endete die Mission im Griff der israelischen Marine – und in einer Haft, deren Zustände die Klima-Ikone nun offenlegt.
Festnahme auf offener See

Israels Marine stoppte sämtliche Schiffe der Flotte noch in internationalen Gewässern und schleppte sie in den Hafen von Aschdod. Dort wurden insgesamt 437 Aktivistinnen und Aktivisten – darunter Abgeordnete, Anwälte und Journalistinnen – festgenommen, weil sie versucht hatten, die 16-jährige Seeblockade zu durchbrechen. (de.euronews.com)
Die Verhafteten wurden per Bus in das Hochsicherheitsgefängnis Ketziot in der Negev-Wüste überführt. Kontakt zur Außenwelt war für viele Tage unmöglich, Mobiltelefone wurden konfisziert, Rechtsbeistand großteils verweigert. (theguardian.com)
Lassen Sie uns nun einen Blick hinter die Gefängnismauern werfen …