Aufmarsch an der Nato-Flanke

Estlands Geheimdienstchef berichtet von Plänen, die russischen Verbände an der Westgrenze zu verdoppeln oder gar zu verdreifachen. Verlegt werden moderne Raketenbrigaden, Drohneneinheiten und elektronische Kriegsführung, begleitet von groß angelegten Manövern in Belarus und Kaliningrad.
Der deutsche Bundesnachrichtendienst hält deshalb einen konventionellen Angriff „ab 2026 nicht mehr für ausgeschlossen“. Selbst wenn Moskau kurzfristig keine Offensive wagt – die Logistik für einen Blitzschlag werde jetzt geschaffen.
Doch eine Armee marschiert nicht ohne Geld – deshalb wirft der Kreml seine gesamte Volkswirtschaft in die Waagschale.