Falsche Friedenssignale und die bittere Wahrheit

In Moskau wirbt der Kreml öffentlich für Verhandlungen, doch interne Befehle schildern ein anderes Bild: Diplomatie gilt dem Bericht zufolge als Zeitgewinn, um Reserven aufzustocken und neue Divisionen auszubilden. Putins Strategie lautet: reden, während man nachlädt.
Damit löst sich der anfängliche Spannungsbogen auf: Kein sofortiger Nato-Überfall, aber eine schrittweise Kriegsvorbereitung, die 2026 ihren kritischen Punkt erreichen könnte. Europas Hauptstädte stehen damit vor der Wahl, jetzt entschlossen gegenzusteuern – oder später einen besser ausgerüsteten Gegner auf dem Schlachtfeld zu treffen.
So endet die Schaukel zwischen Beschwichtigung und Bedrohung – und der Weckruf hallt lauter denn je durch die Flure westlicher Regierungen.