Putins Wirtschaft im Kriegsmodus

Russlands Haushalt 2026 weist den höchsten Verteidigungsanteil seit Sowjetzeiten aus: über 40 Prozent der staatlichen Ausgaben fließen in Rüstung, Sold und Versorgung der Front. Über Umwege durch Türkei, Kasachstan und die Golfstaaten kauft Moskau Mikroelektronik und Maschinen, um Sanktionen zu unterlaufen.
Gleichzeitig rekrutieren Offiziere Strafgefangene, Rentner und Migranten, um die Lücken an der Front zu stopfen. Das Ergebnis ist eine Armee, die trotz hoher Verluste stetig nachwächst – finanziert durch Ölexporte, die zu Rekordpreisen nach Asien fließen.
Bleibt die Frage: Sucht Putin wirklich den Frieden – oder nutzt er Gespräche nur als taktische Finte?